Die Wurzel des Terrors

 

 

 

Udo Steinbach, 08.06.2017

Déja vu – dieses Mal in Manchester.  Den Deutschen hat sich der schreckliche Vorgang zuletzt am Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin eingeprägt. Aber auch die verbale Reaktion klingt vertraut wie eine Litanei, seit im Juli 2005 der Terror aus dem Nahen Osten in der Londoner Metro zum ersten Mal Europa erreichte: von  „feige Tat“ bis „Angriff gegen die freie und offene Gesellschaft Europas“ wurde alles schon einmal gehört. Sicher ist, dass nach Manchester vor einem anderen Ort in Europa sein wird.weiterlesen

Ist ein Islamfeind ein versteckter Antisemit?

 

Interview mit Mohammed Khallouk zu muslimischen Flüchtlingen und Judenfeindschaft in Deutschland, 05.05.2017

 

Mit welchen Problemen sind Flüchtlinge und Immigranten aus der MENA-Region in
Deutschland konfrontiert?

Ein wesentliches Problem ergibt sich durch die hierzulande verbreiteten Negativassoziationen gegenüber dem Islam. Da es sich mutmaßlich um Muslime handelt, wird ihnen von Teilen der deutschen Öffentlichkeit unterstellt, islamisch gerechtfertigten Extremismus, sowie Gewalt und Terror nach Deutschland hineinzutragen und für die deutsche Gesellschaft ein Sicherheitsrisiko darzustellen. Zudem wird ihnen vielfach unterstellt, mit dem deutschen Rechtsstaat unvereinbare Verhaltensweisen wie Zwangsehen oder Ehrenmorde zu praktizieren oder zumindest gutzuheißen. Mit diesen Ressentiments in der Aufnahmegesellschaft einher gehen häufig eine erschwerte Suche nach qualifizierter Arbeit oder geeigneter Wohnung. Dadurch werden die ohnehin mit dem Immigrationsstatus verbundene Belastung durch Kommunikation in einer fremden Sprache sowie Umgang mit einem fremden Verwaltungs- und Rechtssystem durch zusätzliche, nur ihre Immigrantengruppe betreffenden Probleme erhöht. weiterlesen

 

 

CAN RELIGION BE AN OPPORTUNITY FOR HUMAN PROGRESS?  

 

Mohammed Khallouk, 03.04.2017

 

The real solution to willful and unconscious misunderstanding of religion will be a municipality.

 

In our modern Western discourse institutional religion is often said to be an enemy of progress, keeping our societies stuck in archaic structures.
Especially Islam is seen as an obstacle. In this view the current crises in countries like Syria or Iraq are the result of religion. The consequence of this interpretation is the requirement of developing a future society religion has no place in. It is impossible to even imagine religious institutions supporting peaceful human development.weiterlesen

Eternally Committed to the Other!

Levinas"s Philosophy as the Basis for the Encounter of different Cultures

Ethics as the Beginning of any Philosophy

 

Mohammed Khallouk, 17.03.2017

The French-Jewish philosopher Emmanuel Levinas (1906-1995) has made his physical experience of a permanent sense of alienation, resulting from social exclusion, the motivation to fundamentally question the traditional theoretical foundation of Western philosophy that is based on the subject and developed as a philosophy which can show the way forward to a future coexistence of religions and civilizations. weiterlesen

Le revers du monde

 

Siham Bouhlal, 10.03.2017

 

 

 

 

La forêt est un autre revers du monde

Autres silences autres paroles

 

Est-elle parcelle que Noé transporta

Ou l’œuvre d’un autre Seigneur ?

 

Ce qu’elle dit ou tait ici-bas

Ne ressemble à aucun langage weiterlesen

IVRESSE ORGASMIQUE (RABOUKH)

 

NOUVELLE de BAKR EL IDRISSI

Traduit de l’arabe par Sihal Bouhlal, 08.03.2017

 

Des feuilles étaient éparpillées. Les livres reposaient à leur place habituelle. Majd installé sur sa chaise était en méditation, quand Abir fit son entrée. Il se retourna vers elle en balbutiant des mots mystérieux.

-Que fais-tu ? demanda-t-elle.

-Je cherche une feuille immaculée, une que l’encre des poètes n’a pas corrompue.

-Tu veux écrire un poème ?

-Non Abir, pas du tout. Je n’ai aucune foi en les poètes, les échoppes mêmes où ils vendent leurs marchandises me répugnent ! weiterlesen

Moi, l’africaine

 

Siham Bouhlal, 01.03.2017

 

Je suis l’africaine

Noire ébène

A ma blanche peau

Ne prêtez d’importance

 

Je suis la fille des sables

Mon âme est tannée

Mon cœur bat de sang brun

Si noir weiterlesen

Letter to a Jewish friend

 

 

Mohammed Khallouk

 

Dear Abraham,

I grew up in an Arab-Islamic country. My image of Jews and especially Israelis came almost exclusively from media reports on the political conflict that has afflicted the Middle East over the past one hundred years. You Jews were our sworn enemies in my consciousness. For me, Israel was a country on the verge of eradicating the habitat not only of Muslims but also of Arab Christians and destroying our existence.

We associated the descendants of Isaac with an octopus using its many arms to penetrate into the country and lives of Muslims in order to devour them. The only voices that reached us from Israel were of those who labelled the sons and daughters of Ishmael “terrorists” and accused Arabs of desiring nothing more than to drown all the Jews in the Mediterranean. weiterlesen

Wie eine deutsche Psychotherapeutin die Hadsch erlebt

 

D.C. Redaktion, 20.01.2017

 

Transkulturelle Erfahrungen sind Michaela Mihriban Özelsel seit Kindesbeinen an vertraut. Geboren 1949 in Kiel, verbrachte sie bereits einen großen Teil ihrer Kindheit in der Türkei. Obgleich sie von der orientalischen Kultur und vom Islam, vor allem dessen sufischer Ausrichtung fasziniert war, entschied sie sich für ein Leben im Westen.

In den USA und anschließend bis zur Promotion in Frankfurt am Main studierte sie Psychotherapie und Heilpädagogik. Ihre transkulturellen Erfahrungen und ihren Sinn für Spiritualität wusste sie hier beruflich einzusetzen. Im Jahre 1996, 15 Jahre nach ihrer öffentlichen Konversion zum Islam, wagte sie es endlich auch, die Strapazen der Hadsch nach Mekka auf sich zu nehmen. Diese einmalige Erfahrung prägte sie derart tief, dass sie sich entschloss, diese in einem spannenden Erlebnisbericht niederzuschreiben, der 2014, drei Jahre nach ihrem Tod, erstmals in vollständiger Version veröffentlicht wurde.weiterlesen

Leopold Weiss - Wie ein Oxidentale im Orient seine Identität findet

 

D.C. Redaktion, 14.01.2017

Verfolgt man die täglichen Nachrichten, bekommt man häufig den Eindruck, dass die Muslime und Araber ausschließlich im Kampfe Leidenschaft entdecken könnten. Leidenschaftslosigkeit ist im Europa der Neuzeit aber mindestens genauso verbreitet. Das betraf zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts auch das Judenviertel im damals zur Habsburger Doppelmonarchie gehörenden heute ukrainischen Lemberg. Obgleich mit einem Großvater als Rabbiner mit transzendenten Fragen von Kindheit an konfrontiert, suchte der dort aufgewachsene Leopold Weiss zunächst in Wien und in der Freudschen Psychoanalyse seine Bestimmung. Bald erkannter er aber, dass das intellektuelle Graben in der Psyche des Menschen, das Individuum, sein Wesen und seine letzte Bestimmung nicht würde vollständig erfassen können. weiterlesen

Ein lebendiger Abriss politischer Ideengeschichte im islamischen Kontext

 

D.C. Redaktion, 08.01.2017

Der österreichische Politikwissenschaftler Farid Hafez ist einer der derzeit prominentesten intellektuellen Kritiker eines stereotypisierten Islamdiskurses in Europa. Nicht zuletzt, um der aus Unkenntnis verbreiteten Vorstellung zu begegnen, das kritische politische Denken habe im islamischen Kontext mit dem Anbruch der Neuzeit nahezu aufgehört und auch zuvor im Wesentlichen aus der Rezeption und Übersetzung antiker Philosophen bestanden, hat er in einem über 250 Seiten umfassenden Gesamtwerk sämtliche bedeutenden politisch orientierten Denker der Islamischen Welt vorgestellt. weiterlesen

Einblicke über gelebten Islam in Deutschland in seiner Vielfalt

 

D.C. Redaktion, 24.12.2016

Wenn in der deutschen Öffentlichkeit über Islam und Muslime debattiert wird, ist Aiman Mazyek einer der am häufigsten gesuchten Ansprechpartner. Wenngleich er mit dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) rein quantitativ nur den viertgrößten, bundesweit organisierten muslimischen Dachverband als Vorsitzender vertritt, schätzen Pressevertreter, Politiker, Kirchenfunktionäre und zivilgesellschaftliche Akteure landauf landab seine Aufgeschlossenheit und Schlagfertigkeit.  weiterlesen

Robert Crane mit Mohammed Khallouk

WHY 'COMPASSIONATE JUSTICE' IS NEEDED IN ARAB COUNTRIES

 

 

 

Robert Crane: Former U.S. ambassador and advisor to Richard Nixon

 

As a former U.S. ambassador in the UAE you have watched the political and social development in the Arab World for a long time. What do you think about the present society in Arab countries?

Crane: Kissinger cut my ambassadorship short because one of my three assignments, other than protecting American citizens and improving intelligence on Iran, was to conduct two-track diplomacy with the Muslim Brotherhoods in the MENA region. Then, as now, I have believed that so-called political Islam will remain a major force in shaping the future of both the Arab and Persian worlds. The principal variable, however, will be which faction will dominate, namely, the radical Qutbian faction, which focuses on promoting a clash of civilizations and on power as the ultimate goal, or the more enlightened majority, which focuses on Hassan al Banna’s strategy of societal transformation through holistic education from the bottom up in society. Unfortunately, the radical coup in the Egyptian Muslim Brotherhood the year before the so-called Arab Spring started and the reaction to the recent failure of the various Muslim Brotherhoods, other than Shaykh Rachid al Ghannouchi’s Nahda in Tunisia, have caused a further self-defeating radicalization and a further shift toward power over principle.weiterlesen

Can sworn enemies ever become friends?

Mohammed Khallouk

Jews and Muslims need not be enemies; they can be friends in Jerusalem and all over the world.

In my youth in Morocco I was taught to hate Jews, and especially Israelis. I was convinced that Jews and Muslims could never become friends and that the relationship between Israelis and Arabs was based on hostility. The reality of cultural and religious pluralism in my new home country of Germany and an examination of Moroccan history, which shows that Jews and Muslims have lived in harmony for centuries, have convinced me that differences in religion cannot be the true reason for the animosity between them in the Middle East today. weiterlesen

Nachschlagewerk über den Islam in Deutschland in seiner Bandbreite

 

D.C. Redaktion, 20.12.2016

 

Über Islam und Muslime sind in der deutschsprachigen Literatur die letzten Jahre unzählige populärwissenschaftliche Werke erschienen. Die meisten davon bleiben jedoch an bestimmten Einzelphänomenen hängen und konzentrieren sich zudem nicht speziell auf Deutschland als Betrachtungsraum. Auch sind darin wertende – nicht selten abwertende Statements verpackt, die dem Leser bereits von vorn herein eine bestimmte Sichtweise auf die islamische Religion und ihre Anhänger aufzudrängen suchen. Von diesem wissenschaftlich fragwürdigen Stil hebt sich das kürzlich erschienene Buch „Der Islam in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme“ des Erlanger Rechtswissenschaftlers und Experten für islamisches Recht Matthias Rohe erfreulicherweise ab. weiterlesen

Quelle: Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport

Wie ein islamfeindliches Untergrundnetzwerk in Hessen den sozialen Frieden bedroht

 

Mohammed Khallouk, 18.11.2016

 

Adorno bekannte einst, er fürchte sich nicht „vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten“. Auch heutzutage werden demokratische Institutionen und Grundsätze in Deutschland nicht nur zur Aufrechterhaltung der demokratischen Werte und des Miteinanders in pluralistischer Gesellschaft eingesetzt. In Hessen sehen sich derzeit besonders die organisierten Muslime von Akteuren aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen stigmatisiert und unter Generalverdacht gestellt. weiterlesen

Quelle: www.wikipedia.de

Der Terroranschlag auf die Dresdener Moschee – ein Ergebnis kollektivem Islambashings in Deutschland

 

 

Mohammed Khallouk, 01.10.2016

 

Am Montag, den 26. September 2016 wurden abends zwischen 21 und 22 Uhr in der Elbmetropole Dresden zwei Sprengstoffanschläge verübt. Ereignete sich eine Explosion vor dem Internationalen Congress Center (ICC), in dem am 3. Oktober die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit stattfinden sollen, zielte der andere Sprengstoffanschlag auf die Fatih – Moschee, in der sich zur Tatzeit der 43jährige Imam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen aufhielt. Wenngleich bei beiden Anschlägen lediglich Sachschaden entstand, erscheint es doch offensichtlich, dass die Täter die innere Einheit unseres Landes zu beschädigen beabsichtigten und den Islam wie die Muslime hierfür als Hauptzielobjekte auswählte.

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8 Marburger Thesen für eine erfolgreiche Prävention gegen Radikalisierung von Muslimen

Mohammed Khallouk, 17.09.2016

 

Die Prävention gegen Radikalisierung stellt für muslimische Gemeinden und Islamverbände ein geeignetes Aufgabenfeld dar, um einerseits den selbstauferlegten Auftrag des Jugendschutzes nachzukommen und andererseits ein modernes Islamverständnis nach außen zu vertreten. Allerdings bedeutet sie eine Gratwanderung. Um Fördermittel hierfür zu erlangen, sind die Verbände zur Kooperation mit teilweise umstrittenen staatlichen Behörden verpflichtet, was sie einer deutlichen internen Kritik aussetzt. Von Seiten islamfeindlicher Agitatoren dient ihr Engagement im Bereich Prävention zugleich deren gegen die Verbände gerichteter Propaganda, die ihnen unterstellt, hiermit von der „eigenen Radikalität“ abzulenken oder gar einen Weg gefunden zu haben, mit staatlichen Finanzmitteln Radikalität zu fördern.

Damit die muslimischen Präventionsträger in die Lage versetzt werden, sich gegen diese Angriffe von zwei Seiten angemessen zur Wehr zu setzen und ihre Präventionsarbeit langfristige Erfolge hervorbringen kann, gilt es von Seiten der Politik ein geeignetes Umfeld zu schaffen. Die zentralen Forderungen an die Politik für eine erfolgreiche Präventionsarbeit sind hier in acht Punkten zusammengefasst. weiterlesen

Mohammed Khallouk

Vom „Demokratiebotschafter“ zum „Sammelbecken für Extremisten“?

 

Mohammed Khallouk, 30.08.2016

 

Seit Jahren zeigte sich der Deutsch-Islamische Vereinsverband Rhein-Main e.V. (DIV) als gefragter Ansprechpartner für Vertreter des Staates und der Zivilgesellschaft. Für seine vielfältige politische Bildungsarbeit unter Muslimen erwarb man sich auf den höchsten Ebenen Respekt und Anerkennung, die sogar soweit reichte, dass ein der Bundeszentrale für politische Bildung unterstehendes und somit im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums liegendes Bündnis den Verband öffentlich auszeichnete.

Bei einem solchen Verband erscheint es wenig verwunderlich, wenn ihm auch von Bundesebene aus Fördermittel für ein Programm zur Prävention vor politisch-religiöser Radikalisierung zugebilligt werden. Eher schon erweckt die Tatsache Erstaunen hervor, dass kurz nach Anlaufen dieses Präventionsprojekts, das von hierfür ausgesuchten Fachkräften getragen wird, tatsächliche oder vermeintliche radikale Tendenzen von Verbandsmitgliedern zum Gegenstand der öffentlichen Mediendebatte werden. Dass aber ein Verband, dem von einer staatlichen Behörde mit einem Kuratorium aus politischen ebenso wie wissenschaftlichen Fachexperten soeben noch bescheinigt wurde, vorbildliche demokratische Bildungsarbeit zu leisten, vom einen auf den anderen Tag zum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutz werden kann und dem Inlandsgeheimdienst zufolge diesem Verband ein Drittel „extremistische“ oder „extremistisch beeinflusste“ Mitglieder angehören sollen, verschlägt jedem Außenstehenden die Sprache.weiterlesen

Bakr El Idrissi

Orlando punie à la manière de Sodome

 

Bakr El Idrissi, 23.07.2016

 

Que veut-dire la colère d’un homme à la vue de deux hommes qui s’embrassent, lors d’une promenade avec sa femme et son garçon, l’achat suite à cela d’une arme et la fréquentation d’une boite de nuit gay, avant qu’il décide finalement une nuit d’y faire irruption, de tirer sur tous ceux qui s’y trouvent et causer la mort de 49 personnes et en blesser 53 ?

 

Qui s’est mis en colère ici ? S’est-il mis en colère pour lui-même ou pour son Dieu ?

Il nous suffit de savoir que cet homme appartient à une religion abrahamique, pour comprendre le sens de la « colère divine » contre les homosexuels, pour comprendre les raisons de la haine et l’aversion à leur endroit, sa source et ses manifestations.weiterlesen

 

Extrait de : Opuscule pour jeunes filles en voile

Siham Bouhlal

Siham Bouhlal, 30.06.2016

Les femmes. Ah les femmes ! Elles se font belles et détiennent tous les rêves ! Les secrets de l’univers se cachent dans leurs yeux, leurs gestes délicats, leur délicieuse démarche, leur chute de rein, dans leurs éclats de rire et dans leurs larmes.
Un jour une de mes tantes me conta son histoire avec sa coupe garçon. Son père qui l’adorait, ne la voyait plus que portant un foulard, cela durant longtemps, celui-ci fut intrigué au plus haut point. Mais qu’arrivait-il à sa fille ? Un jour il la força à enlever le foulard et découvrit tout simplement qu’elle s’était coupée les cheveux. Lui, aimait sa longue chevelure ! Mais la tradition voulait aussi que les femmes aux plus belles chevelures, soient celles dotées de la meilleure chance de trouver un mari. Le foulard n’avait pas de place dans ma famille. Certes ma tante fut contrainte de laisser pousser ses cheveux, mais le foulard fut jeté à la poubelle. weiterlesen

Islamic Finance: Approaches, Misconceptions, Disappointments, Prospects

Volker Nienhaus

Volker Nienhaus, 12.06.2016

During the 19th and 20th century, all Muslim countries implemented conventional financial systems. It was only in the late 1970s that Arab businessmen set up commercial financial institutions which aimed at an observance of Qur’anic teachings in financial transactions, in particular the Qur’anic prohibition of ribā (interest), gharar (ambiguity in contracts) and maysir (gambling). Furthermore, Muslims must not consume, produce, trade or finance haram items such as alcohol, pork, or pornography. Islamic financial institutions have to observe all these restrictions. Ideas and concepts on how to do this in a modern economy have evolved over a period of roughly five decades. Islamic finance has grown from zero to a 2 trillion US Dollar industry over the last 40 years. In most Muslim countries 10 to 20 per cent of all financial transactions have been converted from conventional to Islamic techniques, and Islamic finance is now globally recognized as one form of “alternative finance”. weiterlesen

Versuch ein unverständliches Land zu verstehen - Leistens "Argana" offenbart die Vielfalt und Eigentümlichkeit marokkanischer Lebensart

Mohammed Khallouk, 01.06.2016

 

Bereits vor dreißig Jahren hat der deutsche Schriftsteller Christoph Leisten seine Liebe zu Marokko entdeckt. Die vielfältigen Eindrücke, die er dort aufgenommen hat, haben sich seither sicherlich auch in seinen literarischen Werken niedergeschlagen. Doch erst in seinem 2005 erschienen Buch "Marrakesch – Djeema el Fna" wagte er es, einige seiner Marokkoerlebnisse in fragmentarisch prosaischer Form für seine deutsche Leserschaft als solche erkennbar zu offenbaren. 
Blieb er damals - scheinbar in Anlehnung an seine literarischen Vorbilder Elias Canetti und Hubert Fichte – bei der Stadt Marrakesch und ihrem zentralen, am häufigsten von Touristen, aber auch Künstlern aufgesuchten Platz als Erzählgegenstand stehen, offenbart er nun mit „Argana – Notizen aus Marokko“, welche Faszination das gesamte Königreich am Nordwestzipfel Afrikas mit seiner sowohl architektonischen als auch ethnisch-kulturellen Heterogenität auf ihn immer wieder ausübt.weiterlesen

Das islamfeindliche Programm der AFD – Warum die Monodemokratie in der pluralistischen Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist 

Mohammed Khallouk, 24.05.2016

 

Die Erfolge der AFD, die mit dem Islam einer Weltreligion und ihrer millionenfachen Anhängerschaft in der deutschen Gesellschaft keinen Entfaltungsraum zu bieten beabsichtigt, demonstrieren, dass das westliche Demokratiekonzept in der sich immer weiter ausdifferenzierenden, multireligiösen und multiethnischen Gesellschaft sich in einer Krise befindet. Die Tatsache, dass auch Adolf Hitler seinen politischen Aufstieg in einer demokratisch verfassten Staatsordnung erlangte, wirft deshalb die Frage auf, ob die Demokratie überhaupt geeignet ist, dauerhaft ein System aufrecht zu erhalten, das nicht nur der Mehrheitsgesellschaft, sondern auch Minoritäten die elementaren Bürger- und Menschenrechte garantiert. weiterlesen

Deutschland und der Nahe Osten – Politikfelder und Strategien

Udo Steinbach, 17.04.2016

Die Beziehungen zwischen Europa und seiner arabischen Nachbarschaft haben innerhalb einer Generation in zweifacher Weise neue Impulse erfahren: durch den Fall der Berliner Mauer (1989) und den Ausbruch der arabischen Protestbewegung 2010/11. Der Prozess der Erweiterung der Europäischen Union (EU) seit den neunziger Jahren gab der Frage nach der Gestaltung des Verhältnisses der EU zu seiner Nachbarschaft, namentlich in Osteuropa und im Mittelmeerraum, eine neue Dringlichkeit. Sollten geographische Lage und historische Bindungen den Ausschlag geben? Mit andern Worten: Sollte den europäischen Anrainern des Mittelmeers eine besondere Verantwortung für die Mittelmeerpolitik der EU und den mitteleuropäischen bzw. ost-mitteleuropäischen Staaten eine besondere Verantwortung für die Politik der EU gegenüber den osteuropäischen und südosteuropäischen Nachbarn zufallen? Das Ergebnis langer Debatten war die Entscheidung, dass es für die Außenbeziehungen der EU – auch gegenüber dem Mittelmeerraum – nur eine einzige Zuständigkeit geben würde: die politische Zentrale in Brüssel. weiterlesen

eiTrojanows Hadsch – Eine Reise durch die Islamen unserer Zeit

 

 

Mohammed Khallouk, 01.04.2016
Die Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka ist für jeden Muslimen, der es sich leisten kann, eine Pflicht, die er einmal im Leben vollziehen sollte und stellt die fünfte Säule des Islam dar. Da die anderen vier Säulen diesem vorgestellt sind, geht man gewöhnlich davon aus, dass einer im muslimischen Glauben bereits gefestigt ist, und seine sonstigen religiösen Verpflichtungen beherrscht, bevor er zur Hadsch aufbricht. Nichtsdestotrotz scheint die Hadsch gerade auch für Konvertiten, die aus einer anderen Religion zum Islam finden, eine Erfahrung von besonders tiefer Dimension zu sein. Bei dem deutsch-bulgarischen Schriftsteller Ilija Trojanow dient sie neben der besonderen emotionalen Wirkung, die von der unmittelbaren Nähe der Heiligen Stätten und des Umgebenseins einer buchstäblich internationalen Gemeinschaft an Gläubigen als leibhaftiger Querschnitt der Umma ausgeht, der Reflexion über das jeweilige Verständnis von Islam in Abhängigkeit von Raum und Zeit. weiterlesen

Brief an einen greisen Denker - Eine Replik auf Peter Sloterdijk

Quelle: Privat

Mohammed Khallouk, 18.03.2016

 

Als Deutschlands „wichtigster und produktivster Philosoph“ der Gegenwart scheuen Sie sich nicht, zu den verschiedensten, kontrovers diskutierten Themen unserer Zeit – von der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung über das Verhältnis zwischen Islam und europäischem Pluralismus bis hin zur Zukunft der Europäischen Union - Stellung zu beziehen. Eine kritische Begleitung der gesellschaftspolitischen Debatten sollte für einen Philosophen zum Standardrepertoire gehören. Dabei bedarf es allerdings der Fähigkeit und Bereitschaft, die eigenen Argumente beständig einer Reflexion zu unterziehen. Dieses Ingenium lässt bei Ihnen noch einiges zu wünschen übrig. weiterlesen

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